Elektronik und Roboterbau
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Tags: AVR,
Schaltungen
Stand: 29. Juli 2006, 13:11
8 Kommentar(e)
Dies ist eigentlich die Standart Schaltung wenn es darum geht AVRs in der Schaltung zu programmieren. Ein Großteil der Programmer die man kaufen kann sind nach diesem Pinzip aufgebaut.

An der Schaltung ist eigentlich nicht viel dran: Die Leitungen vom Parallelport werden über einen Puffer (in diesem Fall ein 74HC244) an den AVR bzw. anderes herum weitergegeben. Dieses Puffer-IC hat im Gegensatz zu der Schaltung des ganz einfachen Programmers den Vorteil, dass die Ausgänge in den Tri-State Zustand geschaltet werden können und damit den Rest der Schaltung nicht mehr beeinflußen. Man kann die Schaltung also auch mit angestecktem Programmer normal betreiben. Dies hat insbesondere beim Testen von Schaltungen den Vorteil, dass man nicht ständig das Kabel vom Programmer anstecken und wieder abziehen muss.
Nebenbei stellt das Puffer IC noch ein Schutz dar. Wenn also irgendwo in der Schaltung ein Kurzschluss auftritt ist im Idealfall nicht gleich der Parallelport des PC hin, sondern es wird hoffentlich erstmal den 74HC244 erwischen. Und der ist doch ein bißchen günstiger als so ein neues Mainboard ;-)
Hier nochmal ein Bild von meinem aufgebauten Programmieradapter:
Bei mir gab es allerdings Probleme mit der Diode. Der Programmer wollte nicht immer zuverlässig funktionieren. In dem Fall kann die Diode auch einfach weggelassen werden. Ohne Diode arbeitet der Programmer nun schon seit einiger sehr zuverlässig.
Bei einigen weiteren Programmern die ich aufgebaut habe gab es allerdings auch mit der Diode nie irgendwelche Probleme.
Kommentare
# Stefan meinte am 14. Januar 2007, 16:15 dazu:
Hallo,
Ich habe diesen Programmer nachgebaut und schon diverse Projekte damit programmiert. Doch ich habe den LED-Ausgang nie benutzt. Es handelt sich wohl um eine Funktionsanzeige? Wie muss ich diesen Pin anschließen?
Mfg Stefan Beller
# Fabian Greif meinte am 14. Januar 2007, 19:37 dazu:
Ich muss zugeben das ich dieses Feature auch bisher nicht genutzt/gebraucht habe ;-)
Die LED soll den Programmiervorgang anzeigen. Wird allerdings nicht von allen Programmer unterstüzt und ist auch in der Orginal-Steckerbelegung von Atmel als NC markiert.
Wenn man es nutzen will einfach eine LED mit Vorwiderstand zwischen Vcc und den Pin schalten.
# Manuel meinte am 8. Mai 2007, 19:12 dazu:
hallo, woher bekommt der Programmer den die VCC? Gruss, Manuel
# Fabian Greif meinte am 9. Mai 2007, 00:32 dazu:
Von der Schaltung die programmiert werden soll.
# Sajuuk meinte am 6. Juni 2007, 23:34 dazu:
Wenn man die LED betreiben möchte kann es vorkommen das die Programmierspannung abfällt eben durch die LED.Das fürht zu Programmierfehlern.
# Fabian Greif meinte am 9. Juni 2007, 14:59 dazu:
Man sollte aufpassen, dass nicht mehr als 25 mA von einem einzelnen Pin (also auch von der LED!) bzw. mehr als 75 mA aus dem gesamten Chip gezogen werden (siehe ?74HC/HCT/HCU/HCMOS Logic Family Specifications?).
Ansonsten sollte es auch mit der LED eigentlich keine größeren Probleme geben.
# Holger Züllich meinte am 25. Februar 2008, 10:16 dazu:
Hallo, ich habe einen Umsetzter USB-Parallelport. Ist es möglich, mit demselben den Parallelportprogrammer anzusteuern?
# Fabian Greif meinte am 25. Februar 2008, 13:26 dazu:
Im Normalfall nicht. Die USBParallel Umsetzer sind meistens wirklich nur mit Druckern nutzbar.
Es gibt zwar ein Projekt wo jemand in einem privaten Projekt einen entsprechenden Adapter gebaut hat mit dem das klappt, aber das ist teurer als ein ordentlicher USB-Programmer für AVRs.
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